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Fröhliche Altstadt, Lebendige Kneipen

Einige von euch wissen es bestimmt schon, andere werden sich in den nächsten Wochen und Monaten unausweichlich mit der Problematik auseinandersetzen müssen.

Verschiedenen Altstädtern hängt der hirnlose Sauftourismus in Form von „Lärm, Dreck und Randale“ in der Altstadt zum Hals raus. Verständlich!
Wem von uns geht das nicht auf die Nerven?

Der Groll dieser Mitbürger richtet sich jedoch nicht nur gegen jene, die den Lärm, Gestank und Ärger verursachen, sondern gegen die Gastronomiebetriebe, das Tourismusmanagement der Stadt und friedliche Altstadtbesucher, die alle in einen Topf geworfen werden.
Das Thema ist mittlerweile zur Chefsache erklärt worden und der Oberbürgermeister kümmert sich persönlich um diese Problematik. Die derzeitigen Anliegen kleinerer Interessengemeinschaften haben in der Stadtverwaltung Gehör gefunden und geraten mit den Interessen anderer Altstadtbewohner und vieler junger Menschen, welche gerne am kultivierten Altstadtleben teilhaben, in Konflikt. Tourismus, Kulturveranstaltungen und Gastronomie sollen ihren Forderungen nach stark eingeschränkt werden. Es gilt Kompromisse im Sinne aller zu finden!

Wer von uns hat schon Lust im nächsten Hochsommer Punkt 23.00 Uhr die Straßen zu räumen und den restlichen Abend bei 40 Grad an der Bar dahinzuschmelzen? Oder aber bei der nächsten WM, nach dem Spiel, nach Hause zu gehen, weil man in eine überfüllte Bar nicht mehr herein kommt und sich Menschen im öffentlichen Raum nicht mehr aufhalten sollen.

Die Heidelberger Altstadt war schon immer ein Forum für die vielen Studenten, die auch einen großen Teil der Altstadtbewohner ausmachen. Verliert die Altstadt die Attraktivität für Stundenten und andere junge Menschen, so verliert sie auch den Charme einer Studentenstadt.

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